Was die Laufzeit kostet
Rechtsstand geprüft im August 2026.
Bei einem Darlehen mit fester Laufzeit ist die Rate so bemessen, dass am Ende nichts offen bleibt. Je länger Sie sich Zeit lassen, desto kleiner die Rate und desto größer die Zinssumme.
Für 250.000 Euro zu 3,9 Prozent sieht das so aus:
| Laufzeit | Monatsrate | Zinsen gesamt | Rückzahlung |
|---|---|---|---|
| 10 Jahre | 2.519,26 € | 52.312 € | 302.312 € |
| 15 Jahre | 1.836,72 € | 80.609 € | 330.609 € |
| 20 Jahre | 1.501,81 € | 110.434 € | 360.434 € |
| 25 Jahre | 1.305,83 € | 141.748 € | 391.748 € |
| 30 Jahre | 1.179,17 € | 174.501 € | 424.501 € |
Von 10 auf 30 Jahre halbiert sich die Rate fast, die Zinskosten verdreifachen sich dabei. Die Tabelle im Rechner oben zeigt diesen Zusammenhang für Ihre Werte.
Die richtige Laufzeit finden
Die Frage ist nicht, welche Rate am angenehmsten aussieht, sondern welche Sie über die gesamte Zeit sicher tragen können. Zwei Überlegungen helfen dabei.
Erstens: Die Laufzeit sollte nicht über die Lebensdauer dessen hinausgehen, was Sie finanzieren. Bei einer Immobilie ist das unkritisch, bei Möbeln oder Elektronik schon.
Zweitens: Wählen Sie die Laufzeit so, dass Sie zum Renteneintritt durch sind. Nach dem Erwerbsleben sinkt das Einkommen meist deutlich, die Rate bleibt aber gleich.
Wer unsicher ist, wählt lieber eine etwas längere Laufzeit mit der Möglichkeit zu Sondertilgungen, statt sich an einer knappen Rate zu verheben. Was Sondertilgungen bewirken, zeigt der Sondertilgungsrechner.
Sollzins und Effektivzins
Der Rechner arbeitet mit dem Sollzins, weil er die tatsächliche Zinsberechnung auf die Restschuld bestimmt. Für den Vergleich zweier Angebote brauchen Sie dagegen den Effektivzins: Er enthält zusätzlich alle Nebenkosten und die unterjährige Verzinsung.
Selbst ohne Nebenkosten liegt der Effektivzins über dem Sollzins, weil monatlich statt jährlich verzinst wird. Was in Ihrem Fall herauskommt, rechnet der Effektivzinsrechner.