Haushaltsrechner

Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen und die tragbare Rate ermitteln.

Zuletzt geprüft: 24. August 2026 Rechenweg offengelegt Ohne Anmeldung, ohne Datenweitergabe

Monatsgenaue Berechnung, nicht überschlägig Ergebnis sofort, kein Formular davor Alle Eingaben bleiben im Browser

Was übrig bleibt, nicht was übrig bleiben sollte

Rechtsstand geprüft im August 2026.

Banken nennen diese Rechnung Haushaltsrechnung, und sie ist das Erste, was sie bei einem Finanzierungsantrag aufstellen. Der Aufbau ist simpel: Einnahmen minus Ausgaben ergibt den Betrag, der für eine Rate zur Verfügung steht.

Zwei Punkte machen die Rechnung erst brauchbar.

Die bisherige Miete gehört nicht in die Ausgaben. Sie fällt mit dem Einzug weg und wird durch die Rate ersetzt. Wer sie mitrechnet, kommt auf ein viel zu niedriges Ergebnis.

Die Nebenkosten der Immobilie gehören hinein. Heizung, Strom, Wasser, Grundsteuer und Gebäudeversicherung fallen künftig an, teils höher als in der Mietwohnung.

Der Posten, der am häufigsten fehlt

Die Instandhaltungsrücklage. Sie ist kein optionaler Sparbetrag, sondern die Antwort auf eine Frage, die sich nicht stellt, sondern eintritt: Was passiert, wenn die Heizung ausfällt oder das Dach undicht wird?

Fachleute rechnen mit etwa einem Euro je Quadratmeter im Monat. Bei 120 Quadratmetern sind das 120 Euro. Wer diesen Posten weglässt, rechnet sich die Finanzierung schön und finanziert die erste größere Reparatur später über den Dispo.

Warum die Bank strenger rechnet

Banken setzen für die Lebenshaltung eigene Pauschalen an, statt Ihre Angaben zu übernehmen. Üblich sind zwischen 600 und 900 Euro für die erste Person im Haushalt und 250 bis 400 Euro für jede weitere. Wer sparsam lebt, kommt in der eigenen Rechnung deshalb auf mehr Spielraum als die Bank ihm zugesteht.

Das ist kein Misstrauen, sondern Erfahrung: Über zwanzig oder dreißig Jahre gleichen sich Sparsamkeitsphasen und teure Jahre aus. Kinder, Autowechsel, Urlaube und Anschaffungen kommen erfahrungsgemäß dazwischen.

Nehmen Sie das Ergebnis dieses Rechners deshalb als Obergrenze, nicht als Zielwert.

Die 35-Prozent-Regel

Verbreitet ist die Faustregel, die Rate solle 35 Prozent des Nettoeinkommens nicht übersteigen. Sie ist ein brauchbarer Ausgangspunkt mit zwei Einschränkungen.

Bei hohen Einkommen ist mehr tragbar, weil absolut mehr übrig bleibt. Bei niedrigen Einkommen ist schon weniger riskant, weil die Fixkosten einen größeren Anteil einnehmen. Entscheidend ist nicht der Prozentsatz, sondern was am Monatsende tatsächlich bleibt.

Was sich daraus an Kaufpreis ergibt, rechnet der Budgetrechner.

Häufige Fragen

Zählt das Kindergeld als Einnahme?
Viele Banken erkennen es an, setzen dafür aber höhere Lebenshaltungspauschalen je Kind an. Unterm Strich verbessert es die Rechnung selten.
Wie werden bestehende Kredite berücksichtigt?
Die Raten laufender Kredite mindern den verfügbaren Betrag direkt. Es kann sinnvoll sein, kleinere Kredite vor dem Finanzierungsantrag abzulösen, weil sie in der Bankrechnung überproportional ins Gewicht fallen.
Was ist mit variablen Einkommensbestandteilen?
Boni und Überstunden werden von Banken meist nur teilweise oder gar nicht angerechnet. Bei Selbstständigen wird über mehrere Jahre gemittelt, oft mit einem Sicherheitsabschlag.
Wie viel Puffer sollte bleiben?
Über der Rate und allen erfassten Ausgaben sollten mindestens 10 bis 15 Prozent des Nettoeinkommens frei bleiben. Wer bei null landet, hat keinen Spielraum für Zinserhöhungen bei der Anschlussfinanzierung.

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Alle Rechner arbeiten mit demselben Rechenkern und lassen sich mit Ihren Werten weiterrechnen.