Welcher Rechner passt zu welcher Frage
Steuersätze und Rechtsstand geprüft im August 2026.
Beim Vermögensaufbau gibt es drei Phasen, und für jede eine andere Rechnung.
In der Ansparphase geht es darum, was aus regelmäßigen Einzahlungen wird. Der Sparplanrechner beantwortet das in beide Richtungen: Er ermittelt das Endkapital aus einer Sparrate oder umgekehrt die Rate, die zu einem Ziel führt. Wer in Fonds spart, nimmt den ETF-Sparplanrechner, weil er Fondskosten und Abgeltungsteuer abzieht. Wie stark die Zeit dabei wirkt, zeigt der Zinseszinsrechner.
Für kurzfristig verfügbares Geld sind Tagesgeld und Festgeld die üblichen Formen. Der Tagesgeldrechner berücksichtigt befristete Aktionszinsen, der Festgeldrechner die Steuer und den Sparerpauschbetrag.
In der Entnahmephase dreht sich die Frage um: Wie lange trägt ein Vermögen bei fester monatlicher Entnahme? Das rechnet der Entnahmeplan-Rechner monatsgenau durch.
Rückblickend prüfen können Sie eine Anlage mit dem Renditerechner. Er ermittelt aus Einstands- und heutigem Wert die mittlere jährliche Rendite.
Drei Dinge, die jede Sparrechnung verzerren
Die Steuer. Auf Kapitalerträge fallen 26,375 Prozent Abgeltungsteuer inklusive Solidaritätszuschlag an (§ 32d EStG). Der Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro im Jahr bleibt frei, bei Zusammenveranlagung 2.000 Euro (§ 20 Abs. 9 EStG). Bei Aktienfonds bleiben zusätzlich 30 Prozent des Gewinns über die Teilfreistellung steuerfrei.
Die Kosten. Bei Fondssparplänen mindert die jährliche Kostenquote das Ergebnis stärker, als ihr Prozentsatz vermuten lässt, weil sie auch die künftigen Erträge auf das entnommene Geld kostet.
Die Inflation. Bei 2 Prozent Teuerung hat ein Betrag nach zwanzig Jahren nur noch gut zwei Drittel der heutigen Kaufkraft. Entscheidend ist der Realzins, also die Rendite abzüglich Teuerung. Was übrig bleibt, zeigt der Inflationsrechner.