Renditerechner

Die tatsächliche Rendite pro Jahr aus Einstands- und heutigem Wert — inklusive Gebühren.

Zuletzt geprüft: 24. August 2026 Rechenweg offengelegt Ohne Anmeldung, ohne Datenweitergabe

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Was die jährliche Rendite aussagt

Rechtsstand geprüft im August 2026.

Wenn aus 10.000 Euro über acht Jahre 18.000 Euro geworden sind, beträgt die Gesamtrendite 80 Prozent. Diese Zahl sagt aber wenig, solange man den Zeitraum nicht kennt. Vergleichbar wird sie erst als jährliche Rendite.

Der Rechner ermittelt die mittlere jährliche Wachstumsrate, im Fachjargon CAGR. Sie beantwortet die Frage: Mit welchem konstanten Zinssatz wäre aus dem Anfangs- das Endkapital geworden? Im Beispiel sind es 7,62 Prozent.

Das ist ein geglätteter Wert. Der tatsächliche Verlauf kann völlig anders ausgesehen haben, mit starken Schwankungen und zwischenzeitlichen Verlusten. Für den Vergleich verschiedener Anlagen ist die geglättete Zahl trotzdem die brauchbarere.

Warum Gebühren so stark wirken

Tragen Sie im Rechner 500 Euro Gebühren ein, sinkt die Rendite von 7,62 auf 7,25 Prozent. Das klingt nach wenig, sind aber 5 Prozent der erzielten Rendite.

Bei laufenden Kosten ist der Effekt größer, weil sie jedes Jahr anfallen und die Basis für künftige Erträge mindern. Ein Fonds mit 1,5 Prozent jährlicher Kostenquote kostet über zwanzig Jahre einen erheblichen Teil des Ertrags. Was das konkret bedeutet, rechnet der ETF-Sparplanrechner durch.

Wofür der Rechner nicht taugt

Für Anlagen mit laufenden Ein- und Auszahlungen ist die einfache Renditeformel ungeeignet. Wer monatlich spart, hat für jede Rate eine andere Laufzeit. Die Frage beantwortet der Sparplanrechner.

Ebenfalls nicht abgebildet sind Steuern und Inflation. Auf Kapitalerträge fallen 26,375 Prozent Abgeltungsteuer inklusive Solidaritätszuschlag an (§ 32d EStG), und die Teuerung mindert die reale Rendite zusätzlich. Bei 7,62 Prozent nominal und 2 Prozent Inflation bleiben real etwa 5,5 Prozent, vor Steuern.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Gesamt- und Jahresrendite?
Die Gesamtrendite ist der prozentuale Zuwachs über den kompletten Zeitraum. Die Jahresrendite rechnet ihn auf ein Jahr um und berücksichtigt dabei den Zinseszinseffekt. 80 Prozent über acht Jahre entsprechen nicht 10 Prozent pro Jahr, sondern 7,62.
Wie lange dauert eine Verdopplung?
Als Faustregel: 72 geteilt durch die jährliche Rendite. Bei 7,62 Prozent sind das rund 9,4 Jahre. Der Rechner weist die Verdopplungszeit direkt aus.
Was ist eine gute Rendite?
Das hängt vom Risiko ab. Tagesgeld liegt im niedrigen einstelligen Bereich bei voller Einlagensicherung. Breit gestreute Aktienmärkte erzielten historisch rund 7 Prozent, allerdings mit erheblichen Schwankungen. Eine Rendite deutlich darüber geht fast immer mit deutlich höherem Risiko einher.
Zählt eine Dividende zur Rendite?
Ja, sofern Sie sie berücksichtigen. Tragen Sie in diesem Fall den Wert inklusive aller erhaltenen Ausschüttungen als heutigen Wert ein, sonst weisen Sie nur die Kursentwicklung aus.

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Alle Rechner arbeiten mit demselben Rechenkern und lassen sich mit Ihren Werten weiterrechnen.