Festgeldrechner

Zinsertrag und Endkapital bei Festgeld — wahlweise nach Abgeltungsteuer und Sparerpauschbetrag.

Zuletzt geprüft: 24. August 2026 Rechenweg offengelegt Ohne Anmeldung, ohne Datenweitergabe

Monatsgenaue Berechnung, nicht überschlägig Ergebnis sofort, kein Formular davor Alle Eingaben bleiben im Browser

Was Festgeld bringt

Steuersätze und Rechtsstand geprüft im August 2026.

Beim Festgeld legen Sie einen Betrag für eine feste Laufzeit zu einem festen Zinssatz an. Im Gegenzug kommen Sie vor Ablauf nicht an das Geld. Diese Bindung ist der Preis für die Planbarkeit.

Bei 25.000 Euro, 2,75 Prozent Zinssatz und drei Jahren Laufzeit ergibt sich ein Ertrag von 2.119,74 Euro. Das Endkapital beträgt 27.119,74 Euro. Der Rechner unterstellt dabei jährliche Zinsgutschrift mit Wiederanlage.

Genau dieser Punkt lohnt eine Nachfrage bei der Bank. Manche Institute zahlen die Zinsen erst am Laufzeitende in einer Summe aus. Dann entfällt der Zinseszins, und der Ertrag fällt etwas geringer aus als hier berechnet.

Die Steuer und der Freibetrag

Auf Kapitalerträge fallen 26,375 Prozent Abgeltungsteuer inklusive Solidaritätszuschlag an (§ 32d EStG). Vorher greift der Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Jahr, bei Zusammenveranlagung 2.000 Euro (§ 20 Abs. 9 EStG).

Im Beispiel bleiben die 2.119,74 Euro über drei Jahre vollständig steuerfrei, weil der Freibetrag in dieser Zeit dreimal zur Verfügung steht. Voraussetzung ist ein Freistellungsauftrag bei der Bank. Ohne ihn wird die Steuer einbehalten und muss über die Steuererklärung zurückgeholt werden.

Ein praktischer Hinweis: Wird der Ertrag erst am Ende gutgeschrieben, fällt er steuerlich komplett in ein Jahr. Dann steht der Freibetrag nur einmal zur Verfügung. Bei jährlicher Gutschrift verteilt sich der Ertrag und der Freibetrag wird mehrfach genutzt.

Laufzeit und Zinstreppe

Je länger die Bindung, desto höher meist der Zinssatz. Der Nachteil ist offensichtlich: Steigen die Marktzinsen, sind Sie gebunden.

Die verbreitete Antwort darauf ist die Zinstreppe. Sie teilen den Betrag auf mehrere Laufzeiten auf, etwa je ein Drittel auf ein, zwei und drei Jahre. Jedes Jahr wird ein Teil frei und kann zu den dann gültigen Konditionen neu angelegt werden. So mitteln Sie das Zinsänderungsrisiko aus, ohne auf längere Laufzeiten ganz zu verzichten.

Häufige Fragen

Komme ich vorzeitig an mein Geld?
In der Regel nicht. Manche Banken erlauben eine vorzeitige Auflösung gegen Zinsabschlag, viele gar nicht. Legen Sie deshalb nur Beträge an, die Sie sicher entbehren können. Der Notgroschen gehört aufs Tagesgeld.
Wie sicher ist Festgeld?
Einlagen sind in der EU bis 100.000 Euro je Bank und Kunde gesetzlich abgesichert. Bei höheren Summen lohnt die Verteilung auf mehrere Institute. Bei Angeboten ausländischer Banken sollten Sie prüfen, welches Sicherungssystem greift und wie es im Ernstfall abgewickelt wird.
Was passiert am Laufzeitende?
Viele Verträge verlängern sich automatisch, wenn Sie nicht widersprechen, dann allerdings zu den aktuellen Konditionen. Notieren Sie sich das Datum, sonst läuft das Geld womöglich zu einem deutlich schlechteren Satz weiter.
Lohnt sich Festgeld bei hoher Inflation?
Nur wenn der Zinssatz darüber liegt. Bei 2,75 Prozent Zinsen und 3 Prozent Teuerung verlieren Sie real an Kaufkraft, obwohl der Kontostand steigt. Was übrig bleibt, zeigt der Inflationsrechner.

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Alle Rechner arbeiten mit demselben Rechenkern und lassen sich mit Ihren Werten weiterrechnen.